Grußwort

Wir begrüßen Sie recht herzlich auf unserer Internetseite!

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Mut zur Wahrheit

Sehr geehrte Interessenten, liebe Förderer, liebe Mitglieder, spätestens als Bundeskanzlerin Frau Merkel ihre Politik als alternativlos bezeichnete,

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Eine neue politische Kultur

Viele Bürger Deutschlands beschleicht schon seit Jahren das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt in unserem Lande ...

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Programm im Kreis

Unseren schönen Vogelsbergkreis erhalten und zukunftsfähig gestalten!

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Informationsabend der AfD Vogelsberg in Lauterbach ein großer Erfolg

Die AfD im Vogelsbergkreis hatte in den vergangenen Tagen zu einem Bürger-Informationsabend nach Lauterbach eingeladen. Kreissprecher Morgenthaler begrüßte die zahlreich Anwesenden und leitete als Moderator den Veranstaltungsablauf. Er begrüßte als Hauptredner den AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann aus Neuhof, den AfD-Ortsverbandsvorsitzenden Norbert Schmidt aus Bad Vilbel und den stellvertretenden Kreissprecher Holger Doktorowski, die ebenfalls Referate an diesem Abend hielten. Weitere Gäste kamen aus den benachbarten Kreisverbänden Wetterau, Main-Kinzig, Gießen, Hersfeld-Rothenburg und Fulda.

Norbert Schmidt stellte sich vor und ging auf die wichtige Mitgliedergewinnung ein, die in Bad Vilbel gerade besonders gut verlaufe.

Danach hielt Holger Doktorowski einen Vortrag zum Thema: „Die Verweigerung der Medien vor der Realität“, den er mit einigen Einblendungen untermalte. So konnte man auf einem Bild eine Schlange sehen, die an einem Ast hängend, gerade einen Fisch aus dem Wasser gefangen hatte. Im Hinblick auf sein Thema hätte die Nachricht der Presse lauten können: „Todesmutige Schlange rettet Fisch vor dem Ertrinken.“

Nach diesen beiden Vorträgen wurden die Anwesenden zu einem kleinen Imbiss eingeladen, wobei sich bereits interessante Gespräche ergaben.

Anschließend gab Martin Hohmann einen umfassenden Ein- und Überblick zur derzeitigen politischen Lage und schnitt dabei viele Probleme und Gebiete für die folgende Diskussion an. Die anstehenden Landtagswahlen im Osten wurden besprochen. Zur Bestätigung von Holger Doktorowskis Thema schilderte Martin Hohmann, welche Falschaussagen der Presse letztendlich zu seinem Ausscheiden aus der CDU führten. Die AfD ist der realitäts- und weltfremdem Bundeskanzlerin Angela Merkel heute unendlich dankbar, dass sie diesen hervorragenden Politiker indirekt zur AfD brachte.

In der anschließenden Diskussionsrunde schilderten die Gäste ihre Sorgen und Nöte und baten um Rat. Insbesondere bedrückte die herrschende Angst vor der finanziellen Zukunft, wobei die fast hoffnungslose finanzielle Lage Italiens einen Schwerpunkt bildete. Von drei Gästen wurde berichtet, dass sie in der letzten Woche in die AfD eingetreten seien.

Martin Hohmann wurden am Ende einige Geschenke vom ehemaligen Landtagskandidaten Steffen Rühl und Rolf Keil überreicht, zum Dank für seine große Unterstützung und seinen unermüdlichen Einsatz als Bundestagsabgeordneter im Vogelsbergkreis.

Wasserknappheit im Vogelsberg

Die Alsfelder Allgemeine Zeitung thematisierte in ihrem Artikel vom 03.08.2019 erneut zurecht das Problem des sinkenden Grundwasserspiegels im Vogelsberg [1]. Viele Bürger sind verärgert und fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Die lokal verantwortlichen Politiker scheinen sich dieser Thematik nicht annehmen zu wollen.

Bereits im Jahr 1978 schrieb der Spiegel unter dem Titel “Landschaft totgepumpt” über genau diese Problematik [2]. Getan hat sich seitdem nicht viel. Im Gegenteil das Problem ist aktueller denn je.

Der Landrat ruft die Vogelsberger zum Wassersparen auf, während die Stadt Frankfurt 33 Prozent ihres Trinkwassers aus dem Vogelsberg bezieht um damit u.a. ihre Grünflächen zu bewässern.

Der Wasserverband Stadtallendorf habe sogar gefordert noch mehr Wasser abzupumpen und nach Frankfurt zu leiten.

Wir als AfD Vogelsberg stehen in dieser Sache an der Seite der Schutzgemeinschaften. Es kann nicht sein, dass die Vogelsberger Quellen geschröpft werden, die Natur darunter massiv leidet und die Vogelsberger Bürgerinnen und Bürger auch noch die Zeche dafür bezahlen sollen.

Auch die verbrauchsabhängigen Entgelte für die Wasserversorgung schwanken deutlich im direkten Vergleich von Frankfurt am Main und den Städten und Gemeinden des Vogelsbergkreises.

Zum Stichtag 01.01.2016 betrugen die verbrauchsabhängigen Entgelte für die Trinkwasserversorgung [3]:

für Frankfurt/Main = 1,75 je m3
für Lauterbach (Kreisstadt) = 2,25 je m3
für Grebenhain = 2,74 je m3

Daher fordern wir:

1. Einen mittelfristigen vollständigen Stopp der Wasser-Exporte nach Frankfurt/Main.
2. Bereits kurzfristig eine deutliche Reduktion der Wasser-Exporte nach Frankfurt/Main.
3. Ein nachhaltiges Programm zum Schutz unserer Quellen und dem Erhalt unserer Natur.
4. Die Vogelsberger Bürgerinnen und Bürger müssen einen vorrangigen Anspruch auf die Nutzung des kreiseigenen Grundwassers zu moderaten Kubikmeterpreisen haben und dürfen nicht überproportional für die Folgen der wenig nachhaltigen Politik zur Kasse gebeten werden.

Ihre AfD Vogelsberg

[1] https://www.giessener-allgemeine.de/vogelsbergkreis/alsfeld-ort848781/grundwasserspiegel-vogelsberg-sinkt-12883811.html?fbclid=IwAR0PXaMKIzGvNXMj9aN9EFfEOoRAixHBpdybFWEKYD0V0SV7Sf_L6gVyCHo
[2] https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40605860.html
[3] Statistisches Landesamt Hessen, Kennziffer: QI6_3j_16; https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/QI6_3j_16.pdf

AfD Hessen weist Vorwürfe von Ministerpräsident Volker Bouffier entschieden zurück

Die beiden AfD Landessprecher Robert Lambrou und Klaus Herrmann weisen die Vorwürfe von Ministerpräsident Volker Bouffier im FAZ-Interview, die AfD betreibe eine “permanente Grenzüberschreitung von rechts nach rechtsextrem”, entschieden zurück.

“Wenn der hessische Ministerpräsident gegenüber der FAZ behauptet, ‘die AfD hat ein Klima geschaffen, in dem Gewalt als Lösung denkbar wird’, dann vergiftet Volker Bouffier das politische Klima und trägt mit dieser üblen Diffamierung der AfD selbst massiv zu Hass und Hetze bei”, sagt Robert Lambrou. “Die AfD ist für rechtsextreme Gewalt nicht verantwortlich.”

“Der Hessische Landtag hat am 19. Juni 2019 über den Mord an Dr. Walter Lübcke debattiert. Die AfD hat sich in dieser Debatte genau so klar wie alle anderen Fraktion tief getroffen über das entsetzliche Verbrechen geäußert und sich sehr entschieden von Hass und Hetze distanziert”, erinnert Robert Lambrou.

Lambrou kündigt an: “Über den Mord im Frankfurter Hauptbahnhof wird im hessischen Landtag Anfang September noch zu reden sein und auch über die Tatsache, dass die Bundeskanzlerin bis heute kein einziges öffentliches Wort der Trauer fand. Dieses Schweigen von Angela Merkel hat viele Menschen zutiefst enttäuscht und auch empört. Die AfD artikuliert diese Gefühle sowie die Sorgen und Nöte vieler Menschen, die den Eindruck haben, dass die öffentliche Sicherheit in Deutschland immer schlechter wird. Wir werden das auch in Zukunft in Hessen mit angemessenen Worten tun. Wir lassen uns den Mund nicht verbieten, Herr Bouffier!”

Auf die Feststellung von Volker Bouffier, “dass es mit der AfD keine Kooperation gibt”, erwidert Klaus Herrmann: “Die hessische AfD hat überhaupt kein Interesse an einer Kooperation mit einer CDU, die soweit nach links gewandert ist, dass sie Koalitionen mit den Grünen mit konservativer Politik verwechselt. Die Hessen haben mit der AfD nun endlich wieder eine bürgerlich-konservative Alternative und wir erleben aktuell eine große Zustimmung in der Bevölkerung. Vermutlich machen Herrn Bouffier einfach nur die Ergebnisse der jüngsten Wahlumfragen nervös.”

Martin Hohmann, MdB: Wir unterwerfen uns nicht

Unlängst stand das Islamische Zentrum München (IZM) in der Kritik. Der Grund: Auf der Internetseite stand, dass bei Ehestreit der muslimische Mann drei Schritte einhalten sollte: „Ermahnung – Trennung im Ehebett – Schlagen.“ Angeblich habe das Schlagen nur „symbolischen Charakter“. Was einige Religionsanhänger vom „Symbolcharakter“ halten, ist in den Frauenhäusern von München zu besichtigen.

Viele Altparteienpolitiker zeigten sich aufgrund der Aussagen auf der Internetseite des IZM schockiert und waren entsetzt. Entsetzt kann nur sein, wer den Koran nicht kennt. Denn dort ist die Gewalt angelegt. Davor haben wir von der AfD immer gewarnt. Auch ich habe bereits in einer meiner Reden im Bundestag gefragt, ob die Justizministerin und die Altparteienpolitker die im Koran abgesicherte Dominanz des muslimischen Mannes kennen. So besagt zum Beispiel Sure 4, Vers 34: „Und wenn ihr fürchtet, dass Eure Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!“

Grund für Aufregung sollte weniger das koranische Regelwerk sein – es steht für den gläubigen Moslem höher als deutsche Gesetze – als vielmehr die dauernde Ignoranz der Multikulti-Politikerkaste. Wer bewusst das im Koran angelegte Gewaltpotenzial übersieht, sollte sich nicht heuchlerisch darüber wundern, wenn Muslime sich klar zu diesen Mitteln bekennen.
Die hier gut integrierten Muslime haben ihre Anpassung nicht wegen, sondern trotz des Islams geschafft. Denn Islam heißt Unterwerfung. Wir unterwerfen uns nicht.

Martin Hohmann, MdB: Draghis Anleihekäufe – EZB-Politik auf dem Rücken der Sparer?

Blenden wir einmal zurück in die Zeit von 1967. Der Krieg mit seinen verheerenden Zerstörungen lag gut 20 Jahre zurück. Unser Land war geteilt, aber hier im Westen vollzog sich ein völlig unerwarteter, wirtschaftlicher Aufstieg. Das sogenannte deutsche Wirtschaftswunder sorgte für gute Einkommen und eine optimistische Grundstimmung. Gerade im ländlichen Raum konnten fleißige Arbeiter und Handwerker das Familieneinkommen allein erwirtschaften, die Ehefrau zog zu Hause – oft im Eigenheim – drei Kinder groß. Auch ein Kleinwagen oder gar ein VW-Käfer stand vor der Tür. Ein Schlüssel zu diesem Erfolg war die harte D-Mark und – das Sparen. Nach den zwei großen Geldentwertungen des letzten Jahrhunderts war das Sparen zu einem „Volkssport“ oder gar schon zu einer deutschen Besessenheit geworden. Schon der ABC-Schütze bekam ein Sparbuch – in meinem Fall eines der Raiffeisenkasse – ausgehändigt. Es war klar, man würde getreu der Sparkassenparole „Spare, lerne, leiste was – dann hast du, kannst du, bist du was“ auf einem zwar langsamen, aber sicheren Weg zu einem annehmbaren Lebensstandard kommen.

Die fleißigen Sparer von damals verstehen heute die Welt nicht mehr. Es hat so etwas stattgefunden wie die „Umwertung aller Werte“. Statt in der Regel drei Prozent Habenzinsen droht der Zinssatz „null“ oder gar Negativzinsen. Leistung und Vorsorge werden also nicht mehr belohnt, sondern bestraft.

Wie kam es dazu? Schuld sind nicht etwa die „kleinen Leute“, sondern die „große Politik“. Zu Zeiten des EWG-Vertrages lief noch alles „normal“. Handels- und Zollgrenzen waren gefallen, was deutsche Exporte in den EWG-Raum begünstigte und umgekehrt. So könnte es auch heute noch sein. Es ist ein gern erzähltes Märchen, die deutschen Exporterfolge würden wir der EU verdanken.

Als jedoch 1990 Mauer und innerdeutsche Grenze fielen, sah die Atom- und Siegermacht Frankreich die Chance die Dominanz des „wirtschaftlichen Riesen“ Deutschland zu Fall zu bringen. Statt des mühseligen Weges kleine Schritte hin zu einem politisch geeinten Europa zu tun, verlegten sich die Europa-besessenen deutschen Politiker primär auf die Schaffung der Einheitswährung Euro. Wegen zu unterschiedlicher wirtschafts- und finanzpolitischer Philosophien – im Norden die „Stabilitätsfanatiker“, im Süden der „Club mediterranee“ – hatten Fachleute vor dem unvermeidlichen Scheitern des Euro gewarnt.

Um den Deutschen das Opfer des Verlusts der D-Mark zu erleichtern, wurden im Vertrag von Maastricht zur Euro-Einführung Stabilitätskriterien festgeschrieben (3 %-Grenze für Neuverschuldung, Staatsschulden nicht über 60 % des BIP). Außerdem wurde den Deutschen versprochen (CDU-Werbung von 1999), nie würde Deutschland für Schulden anderer Staaten aufkommen müssen. Alles Schall und Rauch.

Inzwischen wurden die Kriterien ad absurdum geführt. Die designierte EZB-Chefin Christine Lagarde bekannte 2010 frank und frei: „Wir mussten die Verträge brechen, um den Euro zu retten.“ Mario Draghi, Italiener und EZB-Chef, sagte 2012: „Wir retten den Euro, koste es, was es wolle.“ Er rettete vor allem sein hochdefizitäres Heimatland und Griechenland. Das EZB-Rezept: Zinsen senken bis hin zu „Negativzinsen“, Aufkauf von Staatsanleihen in der unvorstellbaren Höhe von 2,6 Billionen Euro. Die Folge: Die niedrigen Zinsen wirken wie eine Überlebensdroge auf Pleitebanken und marode Firmen. Draghi kauft sich Zeit. Aber es wird nichts verbessert. Wer zahlt die Zeche? Sparguthaben und Lebensversicherungen verlieren ihren Wert. Besonders Volksbanken und Sparkassen sind in ihrer Existenz bedroht. Dort stehen viele Arbeitsplätze auf dem Spiel. Die Staaten entschulden sich zu Lasten ihrer Bürger. Der deutsche Michel schaut in die Röhre.

Einladung zum Bürger-Infoabend mit Martin Hohmann, MdB, am 13.08.2019 nach Lauterbach!

Der AfD Kreisverband Vogelsberg lädt zum nächsten Bürger-Infoabend am 13. August 2019 um 20:00 Uhr in die AfD-Kreisgeschäftsstelle, Bahnhofstraße 3 in 36341 Lauterbach, ein.

An diesem Abend werden stellvertretender Kreissprecher Holger Doktorowski und Bundestagsabgeordneter Martin Hohmann (MdB) sprechen.

Nach den Reden besteht für alle Gäste die Möglichkeit, sich mit Fragen an Herrn Hohmann zu wenden.

Für einen kleinen Imbiss ist ebenfalls gesorgt.

Gerne können Sie auch Ihre Verwandten, Bekannten und Freunde an diesem Abend mitbringen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Mit freundlichen Grüßen

AfD Kreisverband Vogelsberg

Monatlicher Newsletter von Jan R. Nolte, MdB

Liebe Freunde und Unterstützer,

trotz parlamentarischer Sommerpause wird es in Deutschland (leider) nicht ruhiger. Gewalteskalationen nehmen zu, egal ob am Frankfurter Bahnhof, in nordrhein-westfälischen Schwimmbädern oder am helllichten Tag auf offener Straße in Suttgart. Alles im Westen wohlgemerkt und da wundern sich die Beobachter aus Politik und Medien, dass so viele ostdeutsche Wähler diese Zustände nicht bei sich vorfinden wollen und deshalb ihre Kreuze bei der einzigen Alternative machen.

Apropos Ostdeutschland:

Hier stehen heftige, aber gleichsam Erfolg versprechende Wahlkämpfe vor der Tür, die auch von uns Bundestagsabgeordneten persönlichen Einsatz fordern. Ich habe gerne mit angepackt, denn hier geht es um etwas! Schon bald könnte sich im Osten eine politische Wende vollziehen, die auch im Westen nicht ignoriert werden kann. Den Kollegen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen möchte ich auch an dieser Stelle nochmal viel Erfolg wünschen und hoffe im selben Atemzug, dass unsere fleißigen Wahlkämpfer überall unbehelligt von linken Angriffen und Attacken bleiben.

Herzliche Grüße aus Berlin
Ihr Jan R. Nolte

Hier der Link zum monatlichen Newsletter von Jan R. Nolte:

Monatlicher Newsletter-Juli-2019

Ein offener Brief von Christian Bauer

Offener Brief
zum Wahlkampf in den ARD-Tagesthemen vom 01.08.2019, mit Pinar Atalay und den Kommentatoren Rainer Eckert und Gabor Halasz 

Von Christian Bauer

Vor einigen Jahren hat man sie ausgegrenzt, totgeschwiegen, ignoriert, diffamiert, dämonisiert: Die AfD. Nichts davon hat gewirkt. Seit sie 2017 den Abgeordneten im Deutschen Bundestag so um die 90 Sitze weggenommen hatte, wurde auch dem Letzten klar: Mit denen muss man rechnen. Die inhaltlichen Vorstellungen von der in der Bundesrepublik notwendigen Politik und brillante Reden im Deutschen Bundestag, haben immer mehr Bürger von der AfD überzeugt.

Anders bei den bisherigen Parteien: Diese waren – so die Auffassung der Wähler – vorwiegend mit sich selbst beschäftigt und hatten die fatale Neigung, das, was sie vor der Wahl versprochen hatten, bald danach wieder zu vergessen.

Was kann nun – so müssen sich fragen – zusätzlich getan werden, um den Gegner – de facto ist es mehr ein Feind – klein zu halten? Gerade jetzt vor den Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen?

Ganz einfach: Sie lassen Wahlkampf machen.

In diese Rubrik gehören beispielsweise die Aktivitäten des neu ins Amt gehievten Präsidenten des Verfassungsschutzes, der, als mit Steuermitteln bezahlter und zur Neutralität verpflichteter Beamter, versucht, die AfD in die rechte (Schmuddel-) Ecke zu drängen

Aus einem anderen Topf kommen die Mittel mit denen die ARD ins gleiche Horn tutet. Immerhin zweimal in einer halbstündigen Sendung. Ob das die Zweckbestimmung der GEZ-Gebühren ist?

Was war los??

Pinar Ataley lässt die Ergebnisse von Wählerumfragen unter dem speziellen Gesichtspunkt der Unterschiede von West- und „Ostdeutschland“ vortragen.

Die Feststellung, dass sich die Zustimmung zur Bundesregierung im Osten weiterhin „auf niedrigem Niveau“ befindet, wird nicht kommentiert. Signifikante Unterschiede wurden dagegen bei AfD und den Grünen aufgezeigt.

Frau Atalay befragt nun, unvermittelt und aus dem Zusammenhang gerissen, den Kommentator Gabor Halasz zu dem (neuen) Thema „Umgang der AfD mit der deutschen Vergangenheit“.

Das war der zweite Startschuss zum Wahlkampf. Der in Leipzig geborene Kommentator Gabor Halasz erhält nun Gelegenheit, so richtig über die AfD herzuziehen.

Zunächst beklagt er die auch heute noch zu beobachtende Kluft zwischen Ost und West:

– Keine Großkonzerne im Osten,

– Führungskräfte aus dem Westen,

– eingerissene Betriebe,

– den Fehler den Westen dem Osten einfach überzustülpen,

– …

Alles dieses führte dazu, dass auch heute noch – immerhin mehr als eine Generation nach dem Mauerfall – die Angleichung der Lebensbedingungen auf sich warten lässt.

Alle diese (zutreffenden) Fehler beziehen sich auf eine Zeit, in der es die AfD noch nicht gegeben hat bzw. in der sie keine Regierungsverantwortung hatte. Die Verantwortlichen für diese Situation – Regierung und Altparteien – verschont er. Dagegen zieht er mit Verve über die AfD her:

Sie spalte, verbreite Hass, habe keine Konzepte für den Osten, nehme den Mund zu voll, andere Parteien hätten den Osten zu oft alleine gelassen und der AfD das Feld überlassen. Das müsse sich ändern. Vieles sei noch nicht perfekt, …

Alles in allem, so fragt sich der Zuschauer: Was hat das mit der (aus dem Zusammenhang herausgelösten) Frage nach dem „Umgang der AfD mit der deutschen Vergangenheit“ zu tun?

Nein, es handelt sich um Wahlkampf. Wahlkampf auf unterem, ans Unerträgliche grenzenden Niveau. Um nur einen seiner Anwürfe, die angeblich „fehlenden Konzepte der AfD für den Osten“ herauszugreifen: Er hätte sich die Frage stellen müssen, welche Konzepte es denn gewesen sind, die die Regierungsparteien seit mehr als einer Generation anwenden, um gleiche Lebensverhältnisse in Ost und West zu erreichen. Erfolglos – wie oben dargestellt. Tolle Konzepte müssen das sein!

Die anderen Parteien hätten den Osten zu oft alleine gelassen. Das müsse sich ändern. Vieles sei noch nicht perfekt. Ja, gut gebrüllt Löwe: Seit fast 30 Jahren ist das so!

Anders als der sich in engem gedanklichen Korsett bewegende ARD-Kommentator, sehen die Wähler im Osten die Lage offenbar anders: Sie haben genug von den nicht enden wollenden Versprechungen. Sie haben genug vom Weiterwursteln wie bisher. Sie wollen die AfD!

„Wir Ostdeutschen haben jeden Grund, selbstbewusst zu sein?“ Wenn das alles ist…

Der schale Beigeschmack, den dieser Kommentar hervorruft, wird noch verstärkt durch den Kommentator Rainer Eckert. Dieser war sich nicht zu schade, seinen Anteil zum Wahlkampf beizutragen. Ausgewählte Redeausschnitte von Dr. Gauland und Herrn Höcke gaben ihm Gelegenheit sein Gift loszuwerden. Eine Gelegenheit zur Stellungnahme der Betroffenen? Weit gefehlt. Die Fairness lässt grüßen.

Dafür kann aber Herr Halasz nicht verantwortlich gemacht werden: Der ARD-Intendant schon eher!

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